Nachrichten aus der Branche

Selbstbedienungsverbot für MDI-haltige Produkte aufgehoben

Am 11. Januar 2017 wurde innerhalb der Bundeskabinettssitzung über die Zukunft des Selbstbedienungsverbots für MDI-haltige Produkte entschieden und eine Neuregelung festgelegt.

Mit dieser Neuregelung sind isocyanathaltige Produkte wie PU-Schäume, Dicht- und Klebstoffe (eingestuft als H 351) nicht mehr in der Anlage der Chemikalien-Verbotsverordnung (ChemVerbotsV) aufgeführt.

Somit fallen diese nicht mehr unter das Selbstbedienungsverbot.

Die Veröffentlichung vom 26. Januar 2017, mit der Neuregelung der ChemVerbotsV, finden Sie über den Bürgerzugang auf der Bundesanzeiger-Webseite. Hier der direkte Link: https://goo.gl/eCBiak


Wo die eigenen vier Wände am meisten kosten und wo sie am günstigsten sind: Bundesländer im Vergleich

  • Allgemeine Themen
  • Mein Haus

- Häuser werden überall teurer, Wohnungen in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Thüringen günstiger. Hamburg bleibt Spitzenreiter: Wohnungen sind an der Elbe im Schnitt fast drei Mal so teuer wie in Sachsen-Anhalt, Häuser kosten mehr als das Doppelte.

Der Finanzdienstleister Dr. Klein hat tatsächlich bezahlte Immobilienpreise für Wohnungen und Häuser im ersten Halbjahr 2017 ausgewertet, mit dem Vorjahreszeitraum verglichen und einen deutschlandweiten Überblick erstellt.

Wohnung oder Haus: In welchen Bundesländern ist welche Immobilienart günstiger?

In 13 von 16 Bundesländern sind angehende Hausbesitzer im Vorteil: Im Mittel sind hier die Häuser günstiger als Eigentumswohnungen. Anders sieht es in Bremen, Nordrhein-Westfalen und Sachsen-Anhalt aus – dort müssen Interessierte mehr Geld für ein Ein- oder Zweifamilienhaus in die Hand nehmen. In Baden-Württemberg ist das Bild im ersten Halbjahr 2017 relativ ausgeglichen: Die Quadratmeterpreise für die beiden Immobilienarten sind ähnlich – 2.555 Euro für Wohnungen und 2.538 für Häuser. Auch die Preisspanne pro Quadratmeter zwischen der günstigsten und der teuersten Immobilie fällt ähnlich aus: Sie reicht von 597 bis 7.074 €/qm für Wohnungen und von 566 bis 7.587 €/qm für Häuser.

 

Wohnungen

Medianpreis(Alt-. Neubau) €/
qm

Preisspanne €/
qm
Veränderung zum
1. HJ 2016

Hamburg

4.129

1.688 - 11.2218,03 %
Bayern3.953552 - 11.92329,52 %
Berlin3.285908 - 9.22911,36 %
Hessen2.815543 - 11.15912,60 %
Baden-Württemberg2.555597 - 7.0748,22 %
Mecklenburg-Vorpommern2.464640 - 6.212-3,90 %
Brandenburg2.449662 - 6.487-2,74 %
Schleswig-Holstein2.376535 - 9.22417,92 %
Sachsen2.073522 - 5.82323,69 %
Rheinland-Pfalz2.013680 - 6.7574,41 %
Niedersachsen2.000513 - 8.1677,76 %
Nordrhein-Westfalen1.930533 - 8.5587,28 %
Bremen1.816600 - 4.63319,00 %
Saarland1.7741.000 - 4.26943,30 %
Thüringen1.613730 - 9.500-4,39 %
Sachsen-Anhalt1.455515 - 3.3680,48 %

 

 

 Häuser

Medianpreis
(Alt-. Neubau) €/
qm
Preisspanne €/
qm
Veränderung zum
1. HJ 2016

Hamburg

3.273

892 - 7.5449,10 %
Berlin2.810667 - 10.5275,84 %
Baden-Württemberg2.538566 - 7.58716,32 %
Bayern2.507507 - 10.78414,79 %
Hessen2.255507 - 10.04211,30 %
Nordrhein-Westfalen2.083513 - 8.6048,38 %
Schleswig-Holstein2.052505 - 6.8630,79 %
Mecklenburg-Vorpommern1.991501 - 5.2556,24 %
Sachsen1.934505 - 4.81311,60 %
Bremen1.929655 - 4.2177,65 %
Rheinland-Pfalz1.866510 - 5.28413,09 %
Niedersachen1.825502 - 6.50913,42 %
Brandenburg1.762504 - 5.25016,30 %
Sachsen-Anhalt1.524505 - 3.67914,93 %
Thüringen1.519513 - 4.4980,60 %
Saarland1.347522 - 3.1165,48 %


Wohnungsmarkt in Deutschland: Hamburger, Bayern und Berliner müssen am meisten zahlen

Mit einem gemittelten Quadratmeterpreis von 4.129 Euro nehmen Hamburger Wohnungen den Spitzenplatz ein, gefolgt von Bayern (3.953 €/qm) und Berlin (3.285 €/qm). Deutlich günstiger ist es in Sachsen-Anhalt, Thüringen, Bremen, Nordrhein-Westfalen und im Saarland mit gemittelten Quadratmeterpreisen unter 2.000 Euro. Schnäppchenjäger werden auch in Niedersachsen oder Sachsen fündig: Hier können Käufer bereits ab 513 €/qm bzw. 522 €/qm eine Wohnung ihr Eigen nennen.
Günstiger wird es im Vergleich zur ersten Jahreshälfte 2016 in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Thüringen: Der Medianpreis sinkt hier um 3,9 Prozent (Mecklenburg-Vorpommern), 2,74 Prozent (Brandenburg) und 4,39 Prozent (Thüringen). Den deutlichsten Anstieg spüren Käufer von Eigentumswohnungen im Saarland (43,3 Prozent), in Bayern (29,52 Prozent) und in Sachsen (23,69 Prozent).

Käufer neuer Wohnungen müssen besonders in Bayern, Hamburg, Berlin und Hessen mit Quadratmeterpreisen von über 4.000 €/qm verhältnismäßig viel Geld investieren. Wer ein kleineres Budget zur Verfügung hat, wird eher bei Altbauten fündig: In neun Bundesländern sind Bestandswohnungen im ersten Halbjahr 2017 bereits für 600 €/qm oder weniger zu haben.

Neubauwohnung toppt Altbau: 2.625 Euro pro Quadratmeter liegen dazwischen

Der Preisunterschied zwischen Bestandswohnungen und Neubauwohnungen ist eklatant: Knapp 1.500 Euro kostet der Quadratmeter für neu gebaute Wohnungen durchschnittlich mehr. In Bayern liegen sogar 2.615 Euro zwischen den gemittelten Quadratmeterpreisen für Neubau und Bestand, im Saarland sind es 2.021 Euro. Weniger deutlich fällt der Unterschied in Hamburg (761 €/qm) und in Niedersachsen (962 €/qm) aus. Deutschlandweit liegt der Einstiegspreis für Neubauwohnungen weit über der Tausend-Euro-Grenze: Am günstigsten neu bauen lässt es sich in Sachsen mit 1.376 €/qm, gefolgt von Schleswig-Holstein mit 1.431 €/qm.

 

Wohnungen Bestand

Medianpreis €/
qm
Preisspanne €/
qm
Hamburg3.9401.688 - 8.333
Bayern3.281552 - 11.923
Berlin2.857908 - 8.622
Baden-Württemberg2.387597 - 7.000
Hessen2.341543 - 9.080
Brandenburg2.000662 - 5.982
Schleswig-Holstein1.961535 - 9.224
Sachsen1.924522 - 5.823
Niedersachsen1.872513 - 8.167
Mecklenburg-Vorpommern1.855640 - 6.212
Bremen1.742600 - 4.633
Rheinland-Pfalz1.736680 - 5.128
Nordrhein-Westfalen1.727533 - 6.481
Saarland1.4881.000 - 1.957
Thüringen1.405730 - 9.500
Sachsen-Anhalt1.259515 - 3.368

 

Wohnungen Neubau

Medianpreis €/
qm
Preisspanne €/
qm
Differenz Medianpreis
Neubau-Bestand €/qm
Bayern5.8962.222 - 11.7042.615
Hamburg4.7012.606 - 11.221716
Berlin4.4571.718 - 9.2291.600
Hessen4.1941.496 - 11.1591.853
Saarland3.5092.108 - 4.2692.021
Schleswig-Holstein3.5051.431 - 6.3221.544
Baden-Württemberg3.4651.750 - 7.0741.078
Brandenburg3.4041.634 - 6.4871.404
Nordrhein-Westfalen3.3151.539 - 8.5581.588
Mecklenburg-Vorpommern3.2841.825 - 5.8161.429
Bremen3.1801.897 - 4.5251.438
Sachsen3.1181.376 - 4.5251.194
Rheinland-Pfalz2.9682.289 - 6.7571.232
Niedersachsen2.8341.758 - 5.600962
Thüringen2.8291.517 - 4.2521.424
Sachsen-Anhalt2.5761.947 - 3.1791.317

 

Überall steigend: Hauspreise in Hamburg und Berlin am höchsten, Schlusslichter Saarland und Thüringen

In allen Bundesländern steigen die Preise im ersten Halbjahr 2017 im Vergleich zu den ersten sechs Monaten 2016. In Thüringen und Schleswig-Holstein ist der Anstieg von unter einem Prozent allerdings zu vernachlässigen. In acht Bundesländern geht die Preiskurve dagegen um einen zweistelligen Prozentsatz nach oben: Niedersachsen, Hessen, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Besonders augenfällig ist die Entwicklung in Brandenburg: Hier sinken die Medianpreise für Wohnungen, die mittleren Hauspreise steigen dagegen um 16,3 Prozent.

Hamburg liegt bundesweit auch bei den Preisen für Häuser vorne, mit durchschnittlich 3.273 €/qm. Am unteren Ende der Preisskala liegen das Saarland (1.347 €/qm), Thüringen (1.519 €/qm) und Sachsen-Anhalt (1.524 €/qm). Außer in Hamburg, Bremen und Berlin finden Hauskäufer mit schmalem Budget eine Immobilie für weniger als 600 €/qm. Die Preisspanne reicht in Hessen, Bayern und Berlin bis in den fünfstelligen Quadratmeterpreis. Sparen können dagegen Saarländer und Sachsen-Anhaltiner: Im ersten Halbjahr kostet hier kein Haus mehr als 3.116 €/qm bzw. 3.679 €/qm.

Bestandsimmobilien in Thüringen, Neubauten in Sachsen-Anhalt am günstigsten

Auf dem Häusermarkt ist die Preisdifferenz zwischen Neubau und Bestand bei Weitem nicht so ausgeprägt wie bei Wohnungen. Vor allem in Hamburg und Berlin liegen zwischen den gemittelten Preisen gerade mal 178 €/qm bzw. 245 €/qm. Einzig im Saarland ist der Unterschied mit durchschnittlich 1.110 €/qm sehr deutlich. Auch die Preisspanne von Bestandshäusern ist in vielen Bundesländern vergleichbar mit der von Neubauten, vor allem in Sachsen, Brandenburg, Bayern und Berlin. Fast überall kosten die teuersten Bestandshäuser knapp ebenso viel wie die teuersten neuen Häuser.
In Schleswig-Holstein, Bremen, Nordrhein-Westfalen, Hessen und Mecklenburg-Vorpommern geben die spendabelsten Hauskäufer sogar mehr Geld pro Quadratmeter aus als die Hausbauer.

 

Häuser Bestand

Medianpreis €/
qm
Preisspanne €/
qm
Hamburg3.159892 - 7.449
Berlin2.682667 - 9.500
Bayern2.285507 - 9.926
Baden-Württemberg2.273566 - 7.500
Hessen1.988507 - 10.042
Nordrhein-Westfalen1.908513 - 8.604
Schleswig-Holstein1.893505 - 6.863
Bremen1.801655 - 4.217
Rheinland-Pfalz1.583510 - 5.219
Mecklenburg-Vorpommern1.574501 - 5.255
Niedersachsen1.563502 - 6.000
Sachsen1.504505 - 4.242
Brandenburg1.359504 - 5.122
Saarland1.257522 - 3.110
Thüringen1.201513 - 3.302
Sachsen-Anhalt1.144505 - 2.961

 

Häuser Neubau

Medianpreis €/
qm
Preisspanne €/
qm
Differenz Medianpreis
Neubau-Bestand €/qm
Hamburg3.3371.897 - 7.544178
Berlin2.927673 - 10.527245
Baden-Württemberg2.839854 - 7.587566
Bayern2.667536 - 10.784382
Hessen2.575553 - 7.836587
Nordrhein-Westfalen2.505682 - 5.815597
Schleswig-Holstein2.411840 - 5.324518
Saarland2.3671.597 - 3.1161.110
Rheinland-Pfalz2.3551.180 - 5.284772
Bremen2.2911.667 - 3.703490
Mecklenburg-Vorpommern2.2321.061 - 5.016658
Niedersachsen2.197714 - 6.509634
Sachen2.156600 - 4.813652
Thüringen1.984760 - 4.498783
Brandenburg1.975583 - 5.250616
Sachsen-Anhalt1.927968 - 3.679783

 

Häuser Bestand

Medianpreis €/
qm
Preisspanne €/
qm
Differenz Medianpreis
Neubau-Bestand €/qm
Hamburg3.3371.897 - 7.544178
Berlin2.927673 - 10.527245
Baden-Württemberg2.839854 - 7.587566
Bayern2.667536 - 10.784382
Hessen2.575553 - 7.836587
Nordrhein-Westfalen2.505682 - 5.815597
Schleswig-Holstein2.411840 - 5.324518
Saarland2.3671.597 - 3.1161.110
Rheinland-Pfalz2.3551.180 - 5.284772
Bremen2.2911.667 - 3.703490
Mecklenburg-Vorpommern2.2321.061 - 5.016658
Niedersachsen2.197714 - 6.509634
Sachsen2.156600 - 4.813652
Thüringen1.984760 - 4.498783
Brandenburg1.975583 - 5.250616
Sachsen-Anhalt1.927968 - 3.679

783