News aus der Branche

Selbstbedienungsverbot für MDI-haltige Produkte aufgehoben

Am 11. Januar 2017 wurde innerhalb der Bundeskabinettssitzung über die Zukunft des Selbstbedienungsverbots für MDI-haltige Produkte entschieden und eine Neuregelung festgelegt.

Mit dieser Neuregelung sind isocyanathaltige Produkte wie PU-Schäume, Dicht- und Klebstoffe (eingestuft als H 351) nicht mehr in der Anlage der Chemikalien-Verbotsverordnung (ChemVerbotsV) aufgeführt.

Somit fallen diese nicht mehr unter das Selbstbedienungsverbot.

Die Veröffentlichung vom 26. Januar 2017, mit der Neuregelung der ChemVerbotsV, finden Sie über den Bürgerzugang auf der Bundesanzeiger-Webseite. Hier der direkte Link: https://goo.gl/eCBiak


Wohnzimmer, Küche, Bad – wohin mit 10.000 Euro?

  • Mein Haus

- Stellen Sie sich vor, Sie hätten 10.000 Euro, um sie in Ihre Wohnung oder Ihr Haus zu investieren. Welcher Raum wäre Ihnen dabei am wichtigsten? Diese Frage hat der Finanzdienstleister Dr. Klein gestellt – und zum Teil überraschende Antworten erhalten.

Die Küche ist das Herz des Hauses

Küche und Badezimmer sind im deutschen Haus die bevorzugten Orte, wenn es um Modernisieren oder Ausbauen geht: Für mehr als jeden fünften Befragten steht einer dieser beiden Räume ganz oben auf der Liste. Mit einigem Abstand folgt auf Platz drei das Wohnzimmer. Interessant: Gleich danach kommt der Garten, während das Schlafzimmer es mit sechs Prozent gerade noch unter die Top 5 schafft. Da stellt sich die Frage: Ist es schon perfekt ausgestattet – oder liegt der untere Rang daran, dass man nachts ohnehin die Augen zu hat?

10.000 Euro investieren – in welchen Raum?

Die Top 5
Küche          22,5 Prozent
Badezimmer           21,9 Prozent
Wohnzimmer          15,3 Prozent
Garten          12,5 Prozent
Schlafzimmer            6,0 Prozent

Mieter vs. Eigentümer

Wer zur Miete wohnt, hat andere Prioritäten als Eigenheimbesitzer. Letztere lassen das Geld am ehesten dem Badezimmer zugutekommen: Fast ein Viertel von ihnen wählt das Bad – erst danach kommt die Küche (rund 18 Prozent). Ganz oben auf der Wunschliste der Mieter steht hingegen die Küche: Jeder Dritte würde das Geld nutzen, um diesen Raum zu modernisieren – unter anderem, um Küche und Wohnzimmer zusammenzulegen.

Beim Thema Garten scheiden sich die Gruppen: Während bei Immobilienbesitzern die Verschönerung oder Umgestaltung des hauseigenen Grüns mit gut 17 Prozent unter den Top 3 rangiert, geben nur vier Prozent der Mieter das Geld für den Außenbereich aus. Und: Nicht alle Mieter können sich vorstellen, mit dem Geld die Wohnumgebung aufzuwerten. Deutlich fällt die generelle Absage eines Befragten aus: Das Geld fließt in keinen Raum, „da ich nicht einsehe, die alte Mietwohnung meines Vermieters mit meinem Geld zu verschönern.“

Was Frauen wollen. Und was Männer bevorzugen

Männern ist die Garage wichtiger, Frauen hätten lieber ein moderneres Bad? Falsch! Zumindest laut Umfrageergebnissen von Dr. Klein. Während die Präferenzen bei Küche, Garten und Schlafzimmer sehr ähnlich sind, unterscheiden sie sich bei Badezimmer und Abstellort fürs Auto: In das Bad investiert ein Viertel der Männer und weniger als jede fünfte Frau. Letztere sehen dafür mehr Bedarf, die Garage oder das Carport auf-, aus- oder umzubauen – fast sechs Prozent der weiblichen Befragten verwenden das Geld hierfür, aber lediglich zwei Prozent der Männer.

Je älter, desto Badezimmer

Mit steigendem Alter gewinnt die Auffrischung des Bades an Reiz: Mehr als jeder Vierte der Über-50-Jährigen erneuert diesen Raum zuerst – dies würden weniger als ein Fünftel der Befragten unter 40 tun. Ein Grund dafür ist natürlich, dass das Badezimmer in der Regel der erste Raum ist, der einen altersgerechten Umbau erfordert. Andersherum verhält es sich mit dem Wohnzimmer: Ungefähr jeder Vierte zwischen 18 und 29 investiert in Couch & Co. Am wenigsten widmen sich diesem Raum Befragte über 40, nämlich nur knapp 14 Prozent. Die Küche ist für fast alle Altersgruppen optimierungswürdig: Ungefähr jeder Vierte bis Ende Vierzig gibt diesen Raum an, wenn er 10.000 Euro übrig hätte. Danach aber lässt das Interesse nach: Für nur rund 19 Prozent der Über-50-Jährigen ist die Küche die erste Wahl.

Küchen für Großstädter, Bäder in ländlichen Gegenden

Ist in großen Städten Kochen ein größeres Thema oder haben sich Bewohner kleiner und mittlerer Orte schon frühzeitig ihre Traumküche eingerichtet? Auf jeden Fall steht die Küche bei Befragten in Städten über 100.000 Einwohnern ganz vorne, wenn 10.000 Euro zu verteilen sind (über 27 Prozent). Fast jeder Fünfte würde mit dem Geld das Wohnzimmer verschönern – in kleineren Städten ist es nur etwa jeder Achte. Für Bewohner von Orten unter 100.000 Einwohnern hat das Badezimmer die höchste Priorität (rund 23 Prozent), vor Küche und Wohnzimmer. Knapp 17 Prozent geben das Geld auch für den Garten aus – in größeren Städten sind es immerhin noch rund neun Prozent.